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Was ist ERFOLG? Und wieviel Erfolg brauche ich, um mich erfolgreich zu fühlen?

 

Im Coaching stellt „Was verstehen Sie persönlich unter Erfolg und Lebensqualität?“ eine der wichtigsten Fragen dar. Mit dieser Frage konfrontiert, werden Sie landläufige Meinungen, interessante Ansichten, familiäre Haltungen in sich entdecken, Ihren persönlichen Bedürfnissen auf die Spur kommen und dann das entdecken, was Erfolg wirklich für Sie ist. Als Folge werden Sie sich Ihrer Ziele deutlich bewusster … und entdecken neue Motivation.  

 

Stellen Sie sich folgenden Dialog mit sich selbst vor: „Bin ich nicht schon erfolgreich, wenn ich mir das leisten kann, was ich gerade mache, mich selbst verwirklichen zu können? Habe ich nicht schon mein höchstes Ziel erreicht? Ist das nicht schon ein Erfolg, den sich nur wenige leisten können? Bin ich nicht schon erfolgreich, wenn ich mir Wissen leisten kann und nicht dauernd daran denken muss, wie kann ich mir mein Essen beschaffen? Kann ich nicht sagen, Erfolg ist jeden Tag aufzuwachen und zu mir selbst sagen zu können: ein neuer Tag, der mich mit neuen spannenden Aufgaben erwartet, denen ich mich stellen möchte. Oder aber ist Erfolg nur die Sucht nach dem zeigen können, wie gut man ist? Statussymbole, die andere beeindrucken. Reichtümer, die nur eines zur Folge haben, man will noch mehr davon. Nur noch in Dimensionen zu denken, die keinerlei Nachhaltigkeit für einen selbst und sein Leben bringen. Vergisst man bei diesem Denken nicht alles andere, auf viel Wichtigeres? Dann kommt noch die Anerkennung. Erfolg ist erst komplett, wenn er auch gesehen – und anerkannt wird und zwar von anderen, oder? Reicht als Anerkennung nicht schon das wohlwollende Nicken der eigenen Seele, des eigene Ichs, das Zufriedenheit ausstrahlt? Warum ist es so wichtig, dass mir eine fremde Person die verdiente Anerkennung meines Erfolges geben muss? Warum ist es so wichtig, dass ich es hören möchte oder muss, wie gut ich bin, wenn ich es doch selbst längst weiß? Bin ich von meiner Seele nicht wesentlich abhängiger als vom Lob und der Anerkennung anderen Menschen? Geht es mir nicht erst dann gut, wenn es meiner Seele gut geht?“

 

Erfolgreich sind Sie, wenn Sie mit sich selbst und Ihrem Tun zufrieden sind. Wenn Sie sagen können „Ich habe meine Seele glücklich gemacht.“ Kein geringerer als Sie selbst gibt Ihnen die Anerkennung, die wirklich wichtig ist.

 

Ich bin sicher, Sie können nun für sich ein wenig deutlicher definieren, was Erfolg für Sie selbst ist und was Sie erfolgreich macht.

 

Für mich und viele meiner Klienten (Angestellte wie Freiberufler und Unternehmer) bedeutet Erfolg sinnvolle und wirtschaftlich tragfähige Lebenszeit, wobei die berufliche Aufgabe zur Lebenszeit gehört. Wenn Sie weiter schauen, bestehen Erfolg und Lebenssinn darin „Bäume zu pflanzen, unter deren Schatten Sie vermutlich nie selbst sitzen werden“, sondern die Generation Ihrer Kinder und Enkelkinder. Mit diesem Blick auf ERFOLG werden Sie beruflich wie persönlich machbare Wege erkennen und Ihren Erfolgskurs beschreiten.

 

Ich wünsche Ihnen einen klaren und zufriedenen Blick auf sich selbst!

 

Ihre Gabriele Fleer

Konzepte mit Fleer

Veränderungen kündigen sich an - vom Umgang mit der Neuorientierung

 

Viele Menschen spüren die Zeichen, wenn sich persönliche wie berufliche Veränderungen ankündigen. Auch wenn sie häufig noch nicht greifbar sind, erzeugen sie Unruhe, Unsicherheit, Unklarheit…

 

Fünf Anzeichen, dass ein Wandel bevorsteht:

 

1. Unzufriedenheit, obwohl…

Alles scheint perfekt. Aufgaben, die Ihnen leicht von der Hand gehen. Nette Kollegen und Kunden. Auch im Privatleben ist eigentlich alles „paletti“. Es gibt eigentlich keinen Grund, unzufrieden zu sein. Warum ist dann dieses nagende Gefühl da? Sie können es nicht fest machen. Es ist zu Ihrem ständigen Begleiter geworden.

2. Das Bedürfnis, alles hinter sich zu lassen…

Einfach mal eine Zeitlang abzutauchen. Sich auf eine Insel verziehen, nichts und niemanden sehen. „Habt mich doch alle mal gerne“ ist ein Satz, den Sie am liebsten laut sagen würden. Stattdessen schlucken Sie es herunter und machen frustriert weiter. Was sollen Sie auch anderes tun. Schließlich… müssen Sie … Geld verdienen, den Lebensunterhalt sichern … für Ihre Familie sorgen … können Sie doch nicht einfach Ihre Zelte abbrechen … und haben damit die Begründung, nichts zu verändern.

3. Keine Ruhe finden…

Gerade kommen Sie aus einem mehrwöchigen Urlaub zurück und erleben: von Entspannung oder Erholung keine Spur. Dabei hatten Sie große Hoffnungen auf den Tapetenwechsel gesetzt. Das Gedankenkarussell hat Sie die ganze Zeit nicht verlassen. Dabei können Sie Ihre Gedanken nicht einordnen; sie gehen in alle Richtungen: ziellos, ideenlos, diffus.

4. Kratzbürstig sein…

Ihnen fällt auf, dass Sie ständig an allem und jedem herumnörgeln. Nichts passt mehr, alles ist ... (bescheuert, überflüssig, nutzlos, sinnlos…). Sie lassen Ihren Unmut an Ihrer Umgebung aus, die darüber nicht sonderlich erfreut ist. So entsteht ein negativer Kreislauf, aus dem Sie keinen Ausweg finden.

5. Surfen als Lieblingsbeschäftigung….

Surfen - ob im Internet, TV oder in Zeitschriften - ist Ihre Lieblingsablenkung geworden. Dabei waren Sie einmal sehr aktiv, doch das hat sich verflüchtigt. Die neuen Aktivitäten dienen ausschließlich der Ablenkung. Und verhindern, dass Sie darüber nachdenken, was los ist.

 

Fünf Aktivitäten, die Ihre NEU-ORIENTIERUNG möglich machen:

 

1. Finden Sie heraus, was Sie wirklich stört bzw. was sich erledigt oder überholt hat. Was Sie machen, weil es zur Gewohnheit wurde.

 

2. Finden Sie heraus, was Sie selbst unter Erfolg und Lebensqualität verstehen. Damit haben Sie eine Richtschnur.

 

3. Finden Sie heraus, wofür Sie dankbar sind, was Sie in Ihrem bisherigen Leben wirklich erfüllt hat - was Sie im Nachhinein immer noch strahlen lässt. Dankbarkeit ist ein starker Motor…

 

4. Finden Sie heraus, was Sie wirklich können, was Ihre ganz eigene Qualität ist. Da ist mehr, als Sie denken.

 

5. Finden Sie heraus, was Sie wirklich wollen, persönlich, partnerschaftlich und beruflich. Finden Sie heraus, was Ihr eigenes Ding ist.

 

Es macht Sinn, sich den Raum zu nehmen für diese wichtigen Fragen. Ihre eigenen, ehrlichen Antworten (nicht die gutmeinender Freunde und Bekannten, die keine Verantwortung für Ihr Leben tragen können) geben Ihnen Orientierung und Ausrichtung. Ihr klarer Kopf und Blick schaffen eine Lebensperspektive, die das wichtigste berücksichtigt: SIE ALS MENSCH!

 

Ich wünsche Ihnen einen klaren Blick für das Wesentliche in Ihrem Leben!

 

Ihre Gabriele Fleer

Konzepte mit Fleer

Innere Kündigung …. Es gibt kein richtiges Leben im falschen Job!

 

Die innere Kündigung ist ein Massen-Phänomen und alles andere als eine Mode-Erscheinung. 50 - 60% der Arbeitnehmer im deutschsprachigen Raum berichten davon betroffen zu sein. Zwei Drittel der Arbeitnehmer erledigen ihre Arbeit „unengagiert“. Jeder Zweite denkt darüber nach den Job zu wechseln (Bundesverband der Betriebskrankenkassen / Umfragen Institut Gallup).

 

Das Nachdenken alleine reicht nicht. Wünschen alleine bringt Sie auch nicht weiter, wenn Sie im Alltag immer mehr wahrnehmen und vielleicht direkt erfahren, dass weder Ihre Leistung noch Sie als Mensch am Arbeitsplatz geschätzt werden. 

 

Es gibt kein richtiges Leben im falschen Job!

 

Wichtig ist, die Ursachen der inneren Kündigung zu kennen, um bei der beruflichen Veränderung auf die wesentlichen Punkte achten zu können. Es gibt hauptsächlich drei Auslöser, bei denen Sie stutzig werden sollten:

 

1. Zu viel Arbeit

Wenn Sie über einen längeren Zeitraum die abverlangte Arbeitsmenge nicht bewältigen können, begehen Sie Raubbau. Wer mit ständiger Überforderung konfrontiert ist, reagiert in der Regel mit Rückzug.

 

2. Zu wenig Entscheidungsbefugnis

Offiziell gilt der Teamgedanke, und es wird von flachen Hierarchien gesprochen. In Wahrheit kommen „von oben“ knallharte Vorgaben, die keine Freiräume zulassen. Ein Widerspruch, der in der Regel mit stillschweigender Verweigerung und wachsender Resignation beantwortet wird.

 

3. Permanente Überforderung

Zu Dauerfrust und Lustlosigkeit führt, wenn Arbeitnehmer ständig Anforderungen ausgesetzt werden, die sie nicht erfüllen können. Weil sie weder die Zeit, die Möglichkeiten noch die Mittel dazu haben.

 

Der Weg in die innere Kündigung ist keine rein persönliche Entscheidung, weil jeder Mensch Sinn machen und einer Aufgabe nachgehen will. Daher ist die innere Kündigung eine Reaktion auf die Realität der sogenannten modernen Arbeitswelt. In der Geschäftsführung werden Ziele definiert, die sich nicht daran orientieren, ob sie sinnvoll, nutz-bringend und umsetzbar sind, sondern daran, was am sogenannten Markt angeblich gefragt ist.

 

Auf der Führungsebene ist die wirksame Lösung Kommunikation auf Augenhöhe, wirkliche Mitspracherechte und Gestaltungsmöglichkeiten sowie mehr Wertschätzung am Arbeitsplatz.

 

Für Sie als Arbeitnehmer ist entscheidend, ob Sie Ihre Arbeit als Aufgabe und Berufung ansehen. Dann sollte Ihre Tätigkeit einen gewissen Anspruch haben, auch im Hinblick auf Ihre Potenziale. Diese sollten Sie kennen und einsetzen können. Dann ist wichtig, dass Sie Ihre Arbeit umfassend verstehen und dass Sie einen gewissen Sinn in dem sehen, was Sie tun - und zwar einen Sinn für die Gesellschaft.

 

Diese Wegweiser möchte ich schließen mit einer Aussage von Reinhard Sprenger: Arbeit macht Spaß oder krank. Wenn Sie Ihren Job nicht lieben, können Sie es sich nicht leisten, ihn zu behalten.“

 

Deshalb macht es Sinn und ist notwendig, sich sehr konkret mit Wünschen und Berufs- und Lebenszielen auseinander zu setzen, wenn Sie am Arbeitsplatz weder Wertschätzung noch Anerkennung erfahren und Sie spüren, dass der Alltag Sie nicht mehr interessiert und an Ihnen vorbeigeht.

 

Ich wünsche Ihnen einen klaren Blick für das Wesentliche in Ihrem Leben!

 

Ihre Gabriele Fleer

Konzepte mit Fleer